. Solar/Chemie: Wie wird sich der deutsche Photovoltaikmarkt mit Blick auf die Kürzung der Solarförderung entwickeln? Weitere spürbare Kostensenkungen stehen aus Sicht von Investoren an, wenn sich die Installation neuer Anlagen künftig rechnen soll. Über Trends und Möglichkeiten auf dem Markt für Solarmodule sprachen VDI nachrichten mit Simone Arizzi, dem europäischen Forschungschef des US-Chemiekonzerns DuPont.
. Gesellschaft: Neue Impulse für Technikentwicklungen gehen häufig vom Anwender mit seiner ganz individuellen Erfahrung aus, so ein Fazit der aktuellen Zukunftsstudie von VDE und Münchner Kreis. Ob sich etwa fahrerlose Elektroautos oder digitale Schulbücher werden etablieren können, hänge stark von der jeweiligen Gesellschaft ab. Der internationale Vergleich zeigt zudem deutliche Unterschiede in der Begeisterungsfähigkeit des Einzelnen für eine Technologie und sein Vertrauen in deren Sicherheit.
. Zukunftswelt: Schon 2014 will das US-Start-up Planetary Resources beginnen, erdnahe Asteroiden systematisch auf ihren Rohstoffgehalt hin zu untersuchen. Im Fokus: Platinmetalle und Wasser, das für Missionen in die Tiefen des Alls sehr kostbar ist. In Zukunft wollen die Gründer ganze Schwärme von Teleskopen, Erkundungs- und Abbaurobotern in den Orbit schicken. Das nötige Kapital steuern Raumfahrt-begeisterte Software-Milliardäre bei. Zweifel aber gibt es auch.
. Karriereplanung: Nicht alle Ingenieure profitieren vom Fachkräftemangel. Wer Schwierigkeiten hat, schnell einen neuen Job zu optimalen Bedingungen zu finden, erhält bei Personal- oder Karriereberatern tatkräftige Unterstützung. Dieser Gang lohnt sich häufig auch für jene, die sich diskret bewerben wollen. Allerdings sollte man die Leistungen des anvisierten Karriereberaters kritisch hinterfragen, denn die Angebote sind sehr unterschiedlich – und meist sehr teuer.
. Energiepolitik: Viele Themen müssen Bund und Länder bei der Energiewende gemeinsam klären: die Kürzungen im Solarbereich, die Gebäudesanierung, den Stromnetzausbau – und das Standortsuchverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Die Kernenergiebranche bezweifelt jedoch, dass der bisher avisierte Zeitplan einzuhalten ist.
. Spezialisten: Baustoffingenieure gibt es nur wenige. Doch die Spezialisten sind beliebt. Sie bauen Brücken zwischen Architekten und Baustoffherstellern und sie können Bauvorhaben hinsichtlich der am besten zu verwendenden Materialien einschätzen. Das lernen sie in einem deutschlandweit einzigartigen Studiengang in Weimar. Den hat auch Anne Scholz absolviert und ganz schnell eine Stelle gefunden.
. Studium: Rund 1000 Studierende sind zurzeit in den Studiengängen Mechatronik, Fahrzeugtechnik mit Schwerpunkt Servicetechnik, Gebäudetechnik und Wirtschaftsingenieurwesen der Chinesisch-deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (CDHAW) in Schanghai eingeschrieben. Das Projekt soll mehr Praxisbezug in das chinesische Bildungssystem bringen. Auch deutsche Unternehmen unterhalten in China eigene Bildungseinrichtungen.
. Automobilbau: Branchenexperten ziehen die Schließung des Bochumer Opel-Werks im Jahr 2014 durchaus in Betracht: Überkapazitäten, der immer härter werdende Wettbewerb im eigenen Marktsegment und eine langanhaltende Negativberichterstattung haben ihre Spuren hinterlassen.
. Mobiles Internet: Bei der Bundesnetzagentur stapeln sich Tausende Anträge zur Zulassung von Richtfunkstrecken, was die Anbindung von Basisstationen fürs mobile Hochgeschwindigkeitsnetz verzögert. Die Telekommunikationsbranche warnt vor einem Scheitern der Breitbandstrategie der Regierung.
. Risikomanagement: Nach einer Studie des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnologie (IPT) und der Ingenieurberatungsgesellschaft P3 setzen deutsche Unternehmen ihr Risikomanagement trotz hoher Wertschätzung in den Betrieben nicht konsequent um. Häufig fehle es an Kommunikation. Damit verfehle es seinen eigentlichen Zweck, sagen die Forscher.