Es sind in den letzten Wochen merkwürdige Dinge im deutschen Fußball passiert. Und da sich der Fußball immer als treffliches Spiegelbild der Gesellschaft erweist, haben diese Entwicklungen sicherlich übergeordneten Wert.
Die Staatsschuldenkrise belastet die Allianz zwar noch immer, die Lage hat sich im ersten Quartal 2012 aber deutlich entspannt. Die unrealisierten Verluste aus Engagements in den besonders stark betroffenen Euro-Ländern summierten sich Ende März brutto auf 1,16 Milliarden Euro, wie Europas größter Versicherer jüngst in München mitteilte.
Wir haben keine Pläne für einen Grexit! Nicht einmal mit solch deutlichen Worten kann Ex-Ministerpräsident Lucas Papademos die Investoren weltweit besänftigen. Die Krise hat sich derart verschärft - ganz gleich ob man damit das politische Tohuwabohu, die strauchelnde Wirtschaft oder die hohen Schuldenberge meint - dass viele Marktteilnehmer mittlerweile fest mit einem Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone, kurz: Grexit, rechnen. Denn längst hat man erkannt, dass eine Währungsunion ohne Transferzahlungen auf Dauer nicht funktionieren wird.
Liebe Leserinnen und Leser, warum ist eigentlich ausgerechnet die Bundesregierung so vehement gegen Eurobonds? Und warum erscheint ausgerechnet den deutschen Politikern und Wirtschaftsführern die Rückkehr zur Drachme als Tor zur Hölle? Ihre Begründungen sind da klar und unmissverständlich. Aber nebenbei auch mit Masse unwahr. Um es höflich auszudrücken.
Leoni bleibt auf Kurs: Der Autozulieferer hat das Ergebnis im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 53 Prozent auf 93,7 Millionen Euro gesteigert. Darin enthalten sind 29,5 Millionen Euro aus dem Verkauf einer Medizintechnik-Tochter; bereinigt um diesen Sondereffekt betrug das Plus beim operativen Gewinn fünf Prozent.
Ein Geheimnis ist es längst nicht mehr: Das Wachstum Chinas kühlt sich ab. Die Regierung will dem nun entgegensteuern. Sie plant im Zuge dessen ein Konjunkturprogramm, so vermelden chinesische Medien.
Die Ratingagentur Fitch hat das Langfristrating für die Kreditwürdigkeit von Japan um eine Stufe reduziert. Zugleich wurde angekündigt, dass weitere Senkungen möglich sind. Der hohe und weiter steigende Verschuldungsgrad Japans macht der Ratingagentur Sorgen. Sie bemängelt zu wenig Anstrengungen zur Reduzierung des Defizits. Zuvor lag das Rating bei AA-.